Schachmatt, Schach und Patt – der Unterschied einfach erklärt

„Schach", „Schachmatt" und „Patt" sind drei der wichtigsten Begriffe im Schach – und werden dennoch oft verwechselt. Hier lernst du den genauen Unterschied und alle Wege, wie ein Schach-Spiel enden kann.

Was bedeutet „Schach"?

Von Schach spricht man, wenn der König eines Spielers von einer gegnerischen Figur direkt angegriffen wird. Das Schach muss sofort aufgelöst werden – der betroffene Spieler muss seinen nächsten Zug nutzen, um die Bedrohung zu beseitigen. Er hat drei Möglichkeiten:

Es ist kein Pflicht, „Schach" anzusagen – viele Spieler tun es dennoch aus Höflichkeit. Im Schach online spielen wird Schach in der Regel automatisch angezeigt.

Was ist Schachmatt?

Schachmatt ist das Ende des Schach-Spiels. Es tritt ein, wenn:

Weder Ausweichen, noch Decken, noch Schlagen des Angreifers ist möglich – der König ist matt gesetzt. Das Spiel endet sofort. Wer schachmatt setzt, gewinnt. Das „Matt" kommt übrigens vom persischen Wort māt – „er ist tot".

Häufige einfache Schachmatts für Anfänger sind das „Narrenmat" (nach nur zwei Zügen), das „Hirtenmat" (nach vier Zügen) oder das Grundlinienmat (Turm gibt Matt auf der ersten oder letzten Reihe).

Was ist Patt?

Patt ist eine besondere Situation: Der Spieler am Zug hat keinen legalen Zug, aber sein König steht nicht im Schach. In diesem Fall endet das Spiel als Remis (Unentschieden) – auch wenn einer der Spieler einen großen Materialvorteil hat.

Patt ist eine der häufigsten „Fallen", in die Anfänger beim Schach spielen tappen: Man ist in einer deutlich gewinnenden Position, stallt den gegnerischen König versehentlich und erzielt nur ein Remis statt eines Siegs. Deswegen muss man beim Beenden des Spiels immer prüfen, ob der Gegner noch legale Züge hat.

Alle Wege zum Remis im Schach

Neben Patt gibt es weitere Arten, wie ein Schach-Spiel unentschieden endet:

Dreifache Stellungswiederholung Wenn dieselbe Spielsituation dreimal hintereinander eintritt (mit demselben Spieler am Zug), kann Remis beantragt werden.
50-Züge-Regel Wenn in den letzten 50 Zügen kein Bauer bewegt und keine Figur geschlagen wurde, kann Remis beantragt werden.
Unzureichendes Material Wenn keine der beiden Seiten mehr genug Material hat, um Schachmatt zu setzen (z. B. König gegen König), endet das Spiel automatisch als Remis.
Einvernehmliches Remis Beide Spieler einigen sich auf Unentschieden. Im professionellen Schach oft nach langen Endspielen.

Der Unterschied im Überblick

Schachmatt üben – online spielen

Das Verständnis für Schachmatt und Patt kommt am besten durch die Praxis. Auf dem GameJuno kannst du Schach kostenlos online spielen und dabei auf Schachmatts und Patt-Situationen aufmerksam gemacht werden. Schach spielen online ohne Anmeldung – direkt im Browser.

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